Der englische Philosoph Thomas Hobbes skizzierte in seinem Hauptwerk „Leviathan“ einen vorzivilisatorischen Naturzustand, in dem sich ihm zu Folge alle Menschen von Grund aus befänden, wenn es über ihnen keine gemeinschaftliche Ordnung, keine zentrale Macht gäbe, die sie alle in Bann hält: Bellum omnium contra omnes – Ein Krieg aller gegen alle. In vielen europäischen Metropolen scheint dieser kulturelle Rückfall in graue Vorzeit längst passiert zu sein. Dank der Ideologie des Multikulturalismus und einer damit verbundenen weichgespülten Justiz werden unsere Städte von ethnischen Kriegen geplagt, die ohne Not importiert wurden.

Immer wieder kommt es zu regelrechten Schlachten, die mit Messern, Holzlatten, Eisenstangen und zuweilen auch Schusswaffen ausgetragen werden. Vielerorts sind Parks deshalb des Nachts faktisch nicht mehr zu betreten, wenn man nicht riskieren will, zwischen die Fronten des Multikulti-Krieges zu geraten. Die Feindschaften sind vielfältig: Türken gegen Kurden, Tschetschenen gegen Afghanen, Iraner gegen Tschetschenen, Serben gegen Albaner … Die Liste ist endlos.

Die Übergänge zwischen der Austragung alter Konflikte, tribalistischen Revierkämpfen, organisierter Kriminalität und Islamismus sind dabei fließend. So äußerte etwa Andreas Holzer von der zuständigen Abteilung des Bundeskriminalamtes gegenüber den „Salzburger Nachrichten“: „Wenn beide Seiten Gewinne erzielen können, dann verschmelzen die organisierte Kriminalität und Terrorgruppierungen zusehends.“ So würden kriminelle Gruppen z.B. Waffen für IS-Anhänger besorgen. Da ein nicht geringer Teil der Ausländerkriminalität im islamischen Kulturbereich angesiedelt ist, handelt es sich hierbei um eine sehr besorgniserregende Entwicklung.

 

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[Bild: Adam Katz/Fickr]