Die Einladung von „Mutti Merkel“ an sogenannte „Schutzsuchende“ aus aller Welt zeigt Wirkung. Wie die Tageszeitung „Die Welt“ unter Berufung auf das Zahlenmaterial der EU-Statistikbehörde Eurostat berichtete, wurden im ersten Halbjahr 2017 in der Bundesrepublik über mehr Asyl-Erstanträge entschieden als in allen anderen übrigen 27 Mitgliedstaaten zusammen. Demnach hab es in Deutschland zwischen Jänner und Juni 357.625 Entscheidungen, und in der restlichen EU insgesamt 199.405 gegeben.

Zudem wird das Asylrecht immer mehr zu einem Vehikel der Masseneinwanderung für Personen aus dem Nahen Osten. Denn die Merkel-Gäste sind gekommen, um zu bleiben. Und wenn die Asylbehörden dem Antrag nicht stattgeben, dann wird geklagt. Immer mehr „Geflüchtete“, so der Sender NDR in politisch korrekter Ausdrucksweise, „klagen gegen ihren Asylbescheid und sind damit erfolgreich“. Demnach gab es in den ersten sieben Monaten knapp 220.000 Klagen gegen Entscheidungen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF), was bedeutet, dass jeder zweite Asylwerber vor Gericht zog. 2016 war es nur jeder Vierte gewesen, der geklagt hatte. Es klagen besonders viele Syrer, die ihre Frauen oder Kinder im Rahmen des sogenannten Familiennachzugs nach Deutschland holen wollen.

Die Klagswut der „Geflüchteten“ und „Schutzsuchenden“ kostet die bundesdeutschen Steuerzahler natürlich immer mehr Geld. Nach Angaben des NDR kosteten die Klagen dem BAMF bis zum 21. November bereits mehr als 19 Millionen Euro. Das sind um 7,8 Millionen Euro mehr, als die Gesamtkosten des Jahres 2016 betragen hatten.

 

[Text: B. T.; Bild: ZZ-Archiv]