Das musste ja so kommen: Nach dem Sieg der Freiheitlichen bei der Nationalratswahl schwingen US-Medien wieder einmal die Nazi-Keule gegen Österreich. So veröffentlichte die „New York Times“ einen Kommentar mit dem Titel „Die Nazi-Vergangenheit Österreichs erhebt sich“. „Eine Partei, die gegen Migranten und Moslems auftritt, hat am Sonntag die Wahl in Österreich gewonnen, und deren Vorsitzender wird eine Regierung mit einer Partei bilden, die von Ex-Nazis gegründet wurde“, ist unter anderem zu lesen.

Außerdem kreidet das angebliche US-Leitmedium der FPÖ gute Kontakte zu US-Präsident Donald Trump und dessen russischen Amtskollegen Wladimir Putin an: „Wie auch andere Rechtsextremisten anderswo in Europa, pflegt die Freiheitliche Partei gute Beziehungen mit Leuten aus dem Umfeld von Präsident Trump. (…) Und, wie auch andere rechtsgerichtete europäische Parteien, hat sie enge Verbindungen zu Russlands Präsidenten Wladimir Putin.“

Gerade die guten Beziehungen der FPÖ zum Umfeld Trumps sowie zu Putin dürften der Grund sein, warum die „New York Times“ die Nazi-Keule aus der Mottenkiste geholt hat. Schließlich unterstützte diese Zeitung bei der Präsidentenwahl im vergangenen Jahr die demokratische Kandidatin Hillary Clinton. Nachdem nicht Clinton, sondern der Republikaner ins Weiße Haus eingezogen war, mutierte die „New York Times“ zur medialen Speerspitze der Kampagne gegen Donald Trump. Und bei dieser Kampagne spielen die bis heute unbewiesenen Vorwürfe, wonach sich Russland in den US-Wahlkampf eingemischt hätte, eine entscheidende Rolle.

[Text: B. T.; Bild: Screenshot nytimes.com]