Große Empörung herrscht in der Bundesrepublik Deutschland, nachdem die Kölner Polizei in der Silvesternacht gezielt junge Männer nordafrikanischer Herkunft kontrollierte. Bekanntlich wollten die Sicherheitsbehörden eine Wiederholung der skandalösen Ereignisse der Silvesternacht 2015 verhindern, als ein wildgewordener Mob nordafrikanischer Männer in der Domstadt Frauen systematisch sexuell belästigt und bestohlen hatte.

Allerdings muss sich nun die Kölner Polizei von linker Seite, insbesondere von den Grünen, einen Rassismusvorwurf gefallen lassen. Dabei stößt sich das politisch korrekte Gutmenschentum vor allem an der Polizei-internen Bezeichnung „Nafri“ für Nordafrikaner. Für die Chefin der bundesdeutschen Grünen ist diese Bezeichnung „herabwürdigend“ und „inakzeptabel“.

Ungefragt zu Wort meldete sich auch der sattsam bekannte Komiker Jan Böhmermann, indem er im Kurznachrichtendienst Twitter fragte, was eigentlich der Unterschied zwischen einem „Nafri“ und einem „Neger“ sei. Nun, ein „Nafri“ ist eine Person nordafrikanisch-mediterranem Typs.

Aber Spaß beiseite: Die Empörung über die Bezeichnung „Nafri“ zeigt, wie weit in der Bundesrepublik die politisch korrekten Wahnvorstellungen bereits gediehen sind. Nicht der Schutz Frauen vor potenziellen Sextätern hat Vorrang, sondern die Belange bestimmter Ausländergruppen. Und wenn die Polizei berichtet, dass nordafrikanische Gruppen aggressives Verhalten an den Tag legten und ihnen deshalb der Zutritt zu den Silvesterfeierlichkeiten in Köln verweigert wurde, spielt das natürlich keine Rolle.

[Text: A.M. Bild: Twitter; Polizei NRW]