Offenbar wohlgeplant hat man eine Aussage des FPÖ-Außenpolitiksprechers Johannes Hübner aus dem Vorjahr zu einem Skandal gemacht, sodass sich dieser nun zum Rückzug genötigt sah. Er wolle nicht Vorwand für Debatten um Antisemitismus in der FPÖ sein, die die wirklich relevanten Themen wie Massenzuwanderung, EU-Versagen und ähnliches verdeckten. Doch dieser Rückzug sei nunmehr laut Wortspenden des politischen Establishments viel zu spät und viel zu uneinsichtig erfolgt. Im Gegenteil, er beweise nur, dass die FPÖ nicht regierungsfähig sei.

Um jeden Preis wollen die rot-schwarzen Drahtzieher im Hintergrund und ihre medialen Helfershelfer die FPÖ eben als regierungsunfähig hinstellen. Nachdem bislang weder ÖVP-Kurz und SPÖ-Kern eine Koalition mit den Freiheitlichen ausgeschlossen haben, soll eine solche nunmehr offenbar durch eine mediale Skandalisierung mittels Faschismuskeule undenkbar gemacht werden.

Johannes Hübners Schritt ist sehr zu respektieren, er wird jedenfalls nicht der Grund sein, warum die Freiheitlichen nicht regierungsfähig sein könnten.

 

[Text: A. M.; Bild: Parlamentsdirektion / Johannes Zinner]