Wie häufig die „Einzelfälle“, bei denen Einwanderer kriminell werden, mittlerweile geworden sind, zeigte sich auch am 5. Februar an den Aussendungen der Landespolizeidirektion Wien. Dass ein 22-jähriger Mann aus Somalia wegen des Einbruchs in Spinde in einem Fitnessstudio und ein Slowene und sein serbischer Komplize nach einem Einbruch in einen Baucontainer festgenommen werden konnten, sind noch die vergleichsweise harmlosen Fälle.

Wesentlich mehr kriminelle Energie und vor allem Gewaltbereitschaft war bei einem „Streit und Brüdern“, der für zwei Fremde mit der Einlieferung in ein Spital endete im Spiel. Ein 18-Jähriger Afghane stach auf seinen Bruder und seinen Schwager ein. Was der Anlass für die Bluttat war, konnte noch nicht ermittelt werden, denn „die Beweggründe für die Tat sind aufgrund sprachlicher Barrieren noch unklar“.

Klären konnte das Landeskriminalamt Wien eine „Raubserie durch Jugendliche“. Insgesamt konnten 21 männliche Beschuldigte, alle zwischen 2001 und 2004 geboren, ausgeforscht werden. Sie stehen im dringenden Verdacht, in unterschiedlichen Täterkonstellationen zumindest sechs Raubüberfälle (teilweise versucht, teilweise unter Verwendung eines Messers), einen Diebstahl und zwei Körperverletzungen begangen zu haben. Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um vier Österreicher, die anderen stammen aus Russland/Tschetschenien, Mazedonien, Emirate, Syrien, Türkei, Kroatien oder Serbien. Ob die Österreicher einen sogenannten Migrationshintergrund haben, ist nicht bekannt.

[Text: B.T.; Bild: www.wikipedia.org/hatalar205; Lizenz: CC0 1.0]