Asyl- und Einwanderungsrecht werden nach der aktuellen Reform des Einwanderungsgesetzes in der Bundesrepublik Deutschland faktisch gleichgestellt. Ausgeweitet wird die Migration auch auf Branchen, in denen kein Fachkräftemangel herrscht. Sogar die Vorrangprüfung zugunsten Einheimischer fällt weg. Abgelehnte Asylbewerber können Abschiebungen leichter vermeiden.

Das Asylrecht war nur der Einstieg in die totale Migrationspolitik, wie sie von Globalisierungsideologen wie Thomas P.M. Barnett konzipiert wurde. Die Regierung will das linksextreme Prinzip durchsetzen, dass jeder überall hingehen kann, wo es ihm beliebt.

Tatsächlich kann bald also jeder einwandern, der angeblich eine Fachkraft ist oder eine "Helferausbildung" hat oder auch einfach "gut integriert" ist. Die totale Einwanderung wurde also beschlossen: "Die vorige schwarz-rote Koalition hatte 2016 erstmals abgelehnten Asylbewerbern einen gesetzlichen Anspruch auf Duldung für die gesamte Ausbildungsdauer von drei Jahren ermöglicht. Inklusive einem anschließendem Rechtsanspruch auf eine Aufenthaltserlaubnis für zwei Jahre, um im erlernten Beruf zu arbeiten", so die Regierungserklärung.
Die Regierung weitet diese sogenannte 3+2-Regelung nun aus: So werden in die missbrauchsanfällige Regelung künftig auch „Ausbildungen in Helferberufen einbezogen". So könnten abgelehnte Asylbewerber schon durch die Aufnahme einer einjährigen Helferausbildung der Abschiebung entgehen.

[Text: A.S.; Bild: Wikipedia/Metropolico.org; Lizenz: CC BY-SA 2.0]