Wie das UNHCR, das Flüchtlingshilfswerk der UNO mitteilte, nimmt die illegale Einwanderung über das Mittelmeer ab. Nutzten 2017 diese Route rund 172.000 illegale Einwanderer, so waren es 2018 nur mehr knapp 117.000. Weniger illegale Einwanderer bedeuten auch weniger Tote. Laut UNHCR kamen im Vorjahr 2.275 Personen bei der rechtswidrigen Überfahrt nach Europa ums Leben – 2017 waren es noch 3.139 gewesen. Das bedeutet einen Rückgang der Todesfälle um ein Drittel

Entlarvend sind die Reaktionen der Asyl- und Migrationslobby auf diese Zahlen. Das UNHCR betreibt makabre Zahlenspiele. So sei von 2017 auf 2018 die Todesrate auf das Dreifache gestiegen. „Wahrscheinlich habe die Einschränkung der Such- und Rettungsmissionen dazu beigetragen“, wird das UNHCR von Systemmedien zitiert. Oder anders formuliert: Das UNO-Flüchtlingshilfswerk steht nicht nur aufseiten dubioser NGOs, sondern auch der Schlepper, die die Illegalen auf seeuntüchtigen Booten nach Europa bringen.

Ähnlich äußert sich der bundesdeutsche Privatverein „UNO-Flüchtlingshilfe“, der eng mit dem UNHCR zusammenarbeitet: „Durch die zurückgefahrene Seenotrettung ist die Flucht über das Mittelmeer wieder zur tödlichsten (See-)Fluchtroute der Erde geworden.“ Man versucht also, mit der Moralkeule einen wirksamen Schutz der EU-Außengrenzen im Mittelmeer zu verhindern.

Wie die Zahlen zeigen, ist der Rückgang der illegalen Ankünfte in Europa zu einem Gutteil auf die konsequente Politik des italienischen Innenministers Matteo Salvini zurückzuführen. Dieser verweigert NGO-Taxischiffen die Anlandung in italienischen Häfen, womit letzten Endes den Schleppern die Geschäftsgrundlage entzogen wird. So verzeichnete Italien im Vorjahr etwa 23.400 illegale Ankünfte, während es im sozialistisch regierten Spanien 54.800 waren.

[Text: B.T.; Bild: wikipedia.orgHermine Poschmann /MISSION LIFELINE; Lizenz: CC BY-SA 3.0]