Es ist schon beeindruckend wie der dritte Nationalratspräsident in den Wahlkampf zur Bundespräsidentenwahl gestartet ist. Zumindest die Umfragen bescheinigen ihm einen unglaublichen Aufstieg.

Bei der ersten Umfrage, veröffentlicht am 31. Jänner im Kurier, ist er noch an vierter Stelle hinter Hundstorfer , Griess und Van der Bellen gelegen. Bei der jüngsten Umfrage des Fernsehsenders ATV, gesendet am 5. Februar war er dann schon auf Platz zwei vorgerückt. Unglaublich in welch kurzer Zeit diese Verbesserung erfolgt ist.

Dazwischen lagen ein paar Interviews, in denen ihn wahrscheinlich viele Österreicher zum ersten Mal so richtig wahrgenommen haben. Das spricht für seine einnehmende Art und seinen verbindlichen Charakter.

Noch viel stärker wirkt das natürlich im persönlichen Kontakt. Das hat man beim gestrigen Aschermittwochstreffen der FPÖ in Ried im Innkreis gesehen. Minutenlanger Applaus und Begeisterung nach Hofers Rede bei den über 2.000 Besuchern der überfüllten Rieder Turnhalle signalisierte ganz eindeutig: Der Kandidat, der das Vertrauen von H.-C. Strache und der Parteispitze genießt, ist auch bei der Parteibasis angekommen.

Und genau das ist extrem wichtig, weil nur mit ihrer Unterstützung im Wahlkampf wird er seinen Erfolgslauf weiter fortsetzen können, um bei der Wahl am 24. April in die Stichwahl zu kommen, um dann schließlich bei dieser die Schlüssel für die Präsidentenräume in der Hofburg zu erkämpfen.

 

[ Text: W. T.; Bild: Andreas Maringer/cityfoto.at]