Ausländer, insbesondere aus fremden Kulturkreisen, stellen eine Gefahr für die öffentliche Ordnung und Sicherheit dar. Das zeigt sich auch in Norwegen, wo der Fernsehsender TV2 berichtete, dass jeder vierte Sexualverbrecher einen „Migrationshintergrund“ hat. Der Ausländeranteil in dem skandinavischen Königreich liegt bei knapp zehn Prozent. Von 399 Personen, die im Vorjahr wegen Sexualstraftaten verurteilt wurden, waren 90 Ausländer oder Eingebürgerte. Für die norwegischen Statistiker hat eine Person einen „Migrationshintergrund“, wenn – egal ob im In- oder im Ausland geboren – beide Elternteile Ausländer sind.

Mit der Masseneinwanderung aus dem Nahen Osten kommen aber auch immer mehr verheiratete Minderjährige nach Norwegen. Wie nämlich das norwegische Amt für Kinder-, Jugend- und Familienangelegenheiten mitteilt, suchten im Vorjahr zumindest 61 unter 18-Jährige um Asyl an. Bei der jüngsten „Ehefrau“ handelte es sich um ein elfjähriges Mädchen! In dem skandinavischen Land liegt das Alter der sexuellen Mündigkeit bei 16 Jahren. Unter den betroffen minderjährigen Mädchen befanden sich zwei, die bereits ihr zweites Kind erwarteten.

Die meisten minderjährigen Verheirateten stammen aus Syrien, dem Irak oder Afghanistan. Dieses in Norwegen bislang eher unbekannte Phänomen hat die Behörden veranlasst, die Lage der betroffenen Minderjährigen genauer zu untersuchen um herauszufinden, ob möglicherweise ein Missbrauch vorliegt. „Wer schauen uns die Kinder unter 18 Jahren, die Gefahr laufen, von sexuellem Missbrauch, Gewalt und Zwangshandlungen betroffen zu sein, sehr genau an. Wir sind verpflichtet, diesen Kindern zu helfen und Zwangslagen zu verhindern. Es könnte sich schließlich um Straftaten handeln“, sagt Mari Trommald vom norwegischen Jugendamt.

 

[Text: B. T.; Bild: Kecko/wikimedia.org]