Die Verleihung der „Amadeus“-Musikpreise schlägt weiter Wellen. Bekanntlich erntete der „Volks-Rock’n-Roller“ Andreas Gabalier Buhrufe und Kritik, nachdem er erklärt hatte, dass man es „als Manderl, das auf Weiberl steht, nicht leicht in dieser Welt“ hätte. Die Aussagen des Sängers seien „homophob“, wurde behauptet. Gabalier seinerseits gab daraufhin bekannt, er werde an der linksextremen Preisverleihung künftig nicht mehr teilnehmen.

Noch größer ist nun die gutmenschliche Empörung, nachdem sich der freiheitliche Nationalratsabgeordnete Christian Höbart mit Gabalier solidarisierte und auf seiner Facebook-Seite postete: „Je sius Gabalier“ („Ich bin Gabalier“). Wie könne man nur einen Vergleich ziehen mit den Opfern des Terroranschlags auf das Pariser Satiremagazin „Charlie Hebdo“, ist nun aus linkslinken Kreisen zu vernehmen. Unterstützung erhält Höbart von Heinz-Christian Strache: Der FPÖ-Chef spricht von Normalität und Meinungsfreiheit.

 

A. M.

 

 

(Bild: choebart.at/ Kurt Kulac/wikimedia.org)