Nach tausenden Toten im Mittelmeer war es leider nur eine Frage der Zeit, bis auch in Europa Menschen bei ihrer Flucht mit illegalen Schleppern ums Leben kommen. Die 70 Menschen, die offenbar in einem Kühllaster qualvoll umkamen, sollten ein weiteres Mal Anlass dazu geben, die Politik rund um die Völkerwanderung, die derzeit stattfindet, zu überdenken, ja radikal zu ändern.

Neben dem Schutz der eigenen, österreichischen Grenzen, die wieder kontrolliert werden müssten, wäre auch der tatsächliche Schutz der europäischen Außengrenzen unumgänglich – alles nach dem australischen Vorbild, wo man unter dem Motto „no way“ – also „Kein Chance“ erfolgreich verhindert, dass sich Menschen zu tausenden auf wackelige Boote oder zusammengepfercht in Klein-LKWs auf die Reise begeben, um illegal und vornehmlich als Wirtschaftsflüchtlinge in reichere Länder zu kommen, und um dabei ihr Leben zu riskieren.

Dabei darf man nicht der veröffentlichten Lüge auf den Leim gehen, dass es sich bei einem Großteil um politische Flüchtlinge handelt, die zu uns kommen: Das Gegenteil ist der Fall, fast 80 Prozent sind illegale Wirtschaftsflüchtlinge. Wenn unsere Regierungen nicht bald umdenken, werden nicht nur weitere Menschen auf ihrer illegalen Flucht qualvoll ums Leben kommen, sondern unser Wohlstand, unsere europäische Zivilisation weiterhin in Gefahr sein.

 

F.-W. Moewe

 

 

(Bild: LPD Burgenland)