Das hervorragende Abschneiden der Alternative für Deutschland (AfD) bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt schlägt hohe Wellen. Vor allem aber wird deutlich, welch fragwürdiges Demokratieverständnis die selbsternannten „Anständigen“ haben. Besonders hervorgetan hat sich Aiman Mazyek, der Vorsitzende des Zentralrates der Moslems in Deutschland.

Die „Bild“-Zeitung berichtete über die unglaubliche Entgleisung des Ober-Mohammedaners, in der er am Tag nach der Wahl die AfD mit der NSDAP vergleicht: „Es habe schon einmal eine Alternative für Deutschland gegeben, ‚sie nannte sich NSDAP‘, aber auch damals sei sie keine Alternative, sondern eine Katastrophe für Deutschland gewesen, sagte Mazyek bei einer Parlamentarischen Konferenz gegen Antisemitismus am Montag in Berlin. Die AfD lege es darauf an, Islamfeindlichkeit und Antisemitismus für ihre Zwecke zu instrumentalisieren, klagte Mazyek.“

Ein Problem, die demokratische Legitimierung der AfD durch die Wähler anzuerkennen hat auch Gökay Sofuoglu. In den „Stuttgarter Nachrichten“ fordert der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland offen die Ausgrenzung der patriotischen Partei. So müsse der AfD der ihr nach parlamentarischen Gepflogenheiten zustehende Posten des stellvertretenden Landtagspräsidenten in Baden-Württemberg verwehrt werden: „Man darf dieser Partei nicht noch zusätzliche Möglichkeiten geben, sich zu präsentieren. Wenn die anderen Parteien sagen, dass sie eine Zusammenarbeit mit der AfD ausschließen, muss das beinhalten, dass man ihr keine Posten gibt.“

 

[Text: B. T.; Bild: Screenshot Bild]