Nun bestätigt auch eine völlig unverdächtige Quelle, dass mit dem Zustrom sogenannter Flüchtlinge auch ein Anstieg der Kriminalität verbunden ist. Werner Zinkl, seines Zeichens Präsident der Richtervereinigung, fordert nämlich wegen der angeblich „Schutzsuchenden“, die nach Österreich gekommen sind, mehr Personal für die Justiz. „Aufgrund der vielen Flüchtlinge wurde beim Militär und bei der Polizei aufgestockt. Im Justizbereich ist nichts zu bemerken. Aber wo kommen die Sachen hin, die von der Polizei geliefert werden? Zu den Gerichten!“, sagte Zinkl dem „Standard“. Und dieser Zustrom an Menschen erfordere „mehr Ressourcen“.

Was die Masseneinwanderung für Polizei und Justiz bedeutet, zeigt ein kurzer Blick auf den Sicherheitsbericht des Innenministeriums für das Jahr 2015. In der darin enthaltenen polizeilichen Kriminalstatistik, welche die Anzeigen umfasst, werden 157.777 Tatverdächtige mit österreichischer Staatsangehörigkeit ausgewiesen, sowie 92.804 „Fremde“, also Ausländer. Dazu heißt es im Sicherheitsbericht: „Mit der absoluten Zahl von 92.904 ausgeforschten fremden Tatverdächtigen wurde im Jahr 2015 der höchste Wert der letzten zehn Jahre verzeichnet.“ Demgegenüber ist im Vorjahr die Zahl der inländischen Tatverdächtigen um 5,1 Prozent gesunken.

Weiters ist der polizeilichen Kriminalstatistik zu entnehmen, dass 15,6 Prozent aller ausländischen Tatverdächtigen Asylwerber waren. Und in Bezug auf die von Asylanten verübte Kriminalität scheint sich Österreich ein gewaltiges Problem zu importieren, wie dem Sicherheitsbericht des Innenministeriums zu entnehmen ist: „In absoluten Zahlen ist die Zahl der Straftaten verursacht durch Asylwerbende in Österreich 2015 um 38,8 Prozent gestiegen.“ Und dass im Vorjahr von 1.000 Asylanten 161 einer Straftat verdächtigt wurden, spricht ebenfalls für sich.

 

[Text: B. T.; Bild: ZZ-Archiv]