Mit dem Studium beginnt ein neuer Lebensabschnitt, und viele junge Leute fragen sich, was auf sie zukommen wird. Diese Unsicherheit will die Österreichische Hochschülerschaft (ÖH) an der Universität Wien ausnutzen, um die neuen Studenten mit „kritischen Einführungstagen“ marxistisch zu indoktrinieren. So durfte sich am 4. Oktober Natascha Strobl von der „Offensive gegen Rechts“ über die „wichtige Rolle“ der Burschenschaften „im völkischen wie rechtsextremen Lager“ auslassen.

Für den 9. Oktober organisierte die sich aus den Zwangsbeiträgen der Studenten finanzierende ÖH ein „Meet & Greet linker Initiativen“. Bei dieser Veranstaltung konnten teilnehmende linksextreme Gruppen wie die „Autonome Antifa Wien“ oder die „Antisexistische Pöbelaktion“ neue Mitglieder rekrutieren. Aber auch jenen, die sich von den linksextremen Stiefeltruppen noch nicht angesprochen fühlen, bietet die ÖH etwas an, etwa den Vortrag „Sexismus, Homophobie und Selbstermächtigung im Fußball“. Dabei geht es darum, mit pseudowissenschaftlichen Argumenten linksextremes Gedankengut salonfähig zu machen.

Zudem sollen mit scheinbar unverdächtig klingenden Veranstaltungen wie dem „Radreparierworkshop“ unbedarfte Erstsemestrige geködert werden. Denn in der Beschreibung dieser Veranstaltung heißt es, das „Schrauben am Fahrrad, des Reparieren von Kaputtgegangenem, das Wiederverwerten von bereits Benutztem ist nicht nur praktisch, sondern ein unabdingbares Element in dem Akt des Widerstands gegen ein kapitalistisches, autozentriertes Mobilitätsregime“. Auch gehe es darum, „das volle revolutionäre Potential, das aus dem Fahrrad hervorgeht, zu begreifen und für sich und alle anderen zu nutzen“.

Klare Worte zur linken Propaganda findet der Obmann des Rings Freiheitlicher Studenten Wien, Markus Ripfl: „Man versucht hier Erstsemestrige zu indoktrinieren und mit linksextremen Geschichten einzulullen. Es ist immer wieder der gleiche Prozess: Unpolitische, junge Menschen sollen zum Linksextremisten erzogen werden“. Auch kritisiert der engagierte Studentenfunktionär, dass der eigentliche Skandal darin bestehe, dass jeder Student für die linke Indoktrinierung bezahlen müsse.

 

[Text: B. T.; Bild: Bwag/wikimedia.org]