Geht es nach den Aussagen des Bundesrettungskommandanten des Roten Kreuzes, Gerry Foitik, bei der Pressestunde am Sonntag, sollen in Österreich schleunigst tausende neue Wohnungen geschaffen werden. Der „Gute Mensch“ des Roten Kreuzes sorgt sich dabei nicht nur um die 80.000 Einwanderer, die heuer zu uns kommen, sondern auch schon um die 120.000, die er für das nächste Jahr erwartet. Mit der seltsamen Überzeugung, dass wir für die Massen der illegalen Einwanderer Verantwortung zu übernehmen hätten, fordert Foitik die Politik auf, rechtzeitig für die Wohnraumbeschaffung zu sorgen. Dass die bewohnbare Fläche in Österreich zwar heute schon dicht verbaut ist, stört dabei nicht. Die öffentliche Hand, das heißt der Steuerzahler, hätte gefälligst den ungebetenen Gästen alles schön einzurichten. Auch was die aktuelle kurzfristige Unterbringung betrifft, würden Gemeinden, Länder und der Bund nicht im nötigen Ausmaß ihrer „Verantwortung“ nachkommen. Das Durchgriffsrecht der Regierung, welches die Unterbringung der Illegalen gegen den Willen der Betroffenen durchsetzen kann, hätte auch nicht genug gebracht.

Man möge einmal erklären, welche Verantwortung wir Österreicher für Afghanen, Syrer oder Iraker haben sollen. Wieso sollten wir irgendetwas für Menschen tun müssen(!), die nichts weiter als Asyltouristen sind, die in jene Länder strömen, wo sie glauben, die größten Sozialtöpfe zu finden? Wenn schon, sollten all jene Rotkreuzfunktionäre, Caritas-Mitarbeiter oder Grün-Sympathisanten der „Willkommenskultur“ ihre Wohnungen und Brieftaschen öffnen und selbst die Asylsuchenden aufnehmen. Von allen Österreichern das Recht zu fordern, für Fremde, die uns großteils weder respektieren, geschweige denn sich als dankbar erweisen, zu sorgen, hat weder das Rote Kreuz noch irgendjemand anderes. Man sollte daher auch klarstellen, dass Menschen wie Herr Foitik nicht für uns, sondern nur für eigene Klientel sprechen. Besonders grotesk wurde der Rotkreuzmann, als er meinte, die Alternative des selbst von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker kritisierten „Durchwinkens“ sei das Aufhalten, und gegen den Willen der Menschen vorzugehen. Dies würde bedeuten, dass man das Recht auf Asyl infrage stellt.

Abgesehen davon, dass das eine mit dem anderen nichts zu tun hat, sollte man wissen, dass die Menschenmassen, die derzeit unsere Grenzen überrennen, keine Flüchtlinge sind, sondern schlicht illegale Einwanderer. Ihr Leben und ihre Sicherheit waren weder in Jordanien, der Türkei, Griechenland, Montenegro, Serbien, Kroatien, Slowenien oder sonst einem Land ihre Asylreise gefährdet. Personen wie Herr Foitik sind mit ihrer Haltung Wegbereiter zukünftiger Konflikte, die spätesten dann ausbrechen werden, wenn unsere Kassen geleert sind und die orientalischen Invasoren nicht mehr von uns erhalten werden können.

 

 

Text: H. W.
Bild: Rudolf Moser