Das Österreichische Budget und so auch das der Familienministerin Sophie Karmasin kracht wie eine Kaisersemmel. Trotzdem wird immer wieder Geld für fragwürdige Projekte ausgegeben.

So etwa subventioniert das Familienministerium die Muslimische Jugend Österreichs (MJÖ).

Anlass für Kritik der FPÖ-Opposition an der Familienministerin: „Die Muslimische Jugend Österreich sorgte in der jüngsten Vergangenheit für einiges Aufsehen. Dieser Verein sollte nicht länger subventioniert werden. Hier ist Jugendministerin Sophie Karmasin am Zug“, fordert die FPÖ-Familiensprecherin Nationalratsabgeordnete Anneliese Kitzmüller einen Subventionsstopp.

An sich handelt es sich bei der MJÖ um die Jugendorganisation der Moslems in Österreich. Allerdings muss man da schon genauer hinsehen.

Laut der Autorin und Journalistin Lise Jamila Abib soll die MJÖ Mitglied des „Forum of European Muslim Youth and Student Organisations“ sein. Eine Organisation, die nach Einschätzung des Verfassungsschutzes von Baden-Württemberg der Muslimbruderschaft zuzurechnen ist.

Und auch der Wissenschafter und Islamspezialist Lorenzo Vidino („The New Muslim Brotherhood in the West“) erklärte kürzlich in einem Kurierinterview, „dass Österreich eine gute Basis für Muslimbrüder wäre“ und, dass die MJÖ „ideologisch in diesem Milieu wäre“. Es bestünde insbesonders „eine enge Verbindung zu Ibrahim El-Zayat, der in Deutschland ein sehr prominenter Anführer der Muslimbrüder sei“.

„In unserer Gesellschaft sollte keine Strömung Platz haben, die auch nur einen entfernten Bezug zur Muslimbruderschaft aufweist", kritisiert Kitzmüller. „Die Muslimbrüder haben in Ägypten ihr schreckliches Gesicht gezeigt. Sympathisanten dieser geradezu barbarisch anmutenden Bewegung muss mit der erforderlichen Härte entgegengetreten werden“, verweist Kitzmüller auf den demokratischen Grundkonsens unserer Gesellschaft und kündigt parlamentarische Anfragen an die Familienministerin an.

 

W. T.

 

 

(Bild: Parlamentsdirektion/WILKE)