Vielleicht sollten Sebastian Kurz und Heinz-Christian Strache doch einen möglichen Rücktritt und Neuwahlen erwägen. Nicht etwa, weil die USA oder Russland Importzölle auf unsere Waren einheben, die EU mit Sanktionen droht oder die Bevölkerung gar unzufrieden wäre. Nein! Eine viel tragischere, ja geradezu lebensbedrohliche Katastrophe steht der Republik Österreich bevor. Elizabeth T. Spira überlegt auszuwandern und ihre „Liebesg’schichten und Heiratssachen“ einzustellen, wenn der ORF-Chef ein FPÖ-ler würde.

Nun: Den Herrschaften der FPÖ kann das ja im Grunde egal sein. Aber was macht Gabriele Heinisch-Hosek dann? Oder Christoph Matznetter, der durch seinen unfreiwilligen Mandatsverlust doch ohnehin schon zur Genüge geschlagen ist. Haben – vorsichtig ausgedrückt – „spezielle“ Leute nicht auch ein Recht auf Zuneigung und Geborgenheit? Gut, man könnte eventuell eine Privatstaffel organisieren.
Aber auch das dürfte sich schwierig gestalten, denn Frau S. erwägt sogar eine Emigration in unser liebes Nachbarland, die Bundesrepublik, die wir dadurch nicht zum ersten Mal mit gestaltungswilligem Personal ausstatten würden. Aber die „schafft das“ doch locker! Ein Flüchtling mehr oder weniger – darauf soll’s nicht ankommen!

Vor allem aber sorgt sich das gnädige Fräulein um den ORF, der doch so „viele gute Mitarbeiter“ habe. Ob Armin Wolf sich wohl freuen wird, ausgerechnet von der Grande Dame des Qualitätsjournalismus Rosen gestreut zu bekommen?

Jedenfalls wäre der Abgang von Frau T. ein herber Verlust – für Gabriele Heinisch Hosek und Christoph Matznetter jedenfalls…

[Text: A.L.; Bild: Wikipedia.org/Anton-kurt; Lizenz: gemeinfrei]