Mit Stichtag 1. Jänner 2016 lebten in Österreich genau 8.699.730 Menschen, wie die Statistik Austria mitteilte. Gegenüber dem 1. Jänner 2015 bedeutet das einen Anstieg von 114.804 Personen, fast so viele, wie Innsbruck Einwohner hat, oder um 1,3 Prozent. Dass sich unser Land der 9-Millionen-Einwohner-Grenze nähert, ist jedoch kein Grund zum Jubeln. Denn gestiegen ist nicht nur die Bevölkerungszahl, sondern vor allem der Ausländeranteil. Dieser beträgt nun 14,6 Prozent der Gesamtbevölkerung (1,27 Millionen), 2015 waren es noch 13,3 Prozent gewesen.

Während sich der Ausländeranteil innerhalb eines Jahres um 1,3 Prozent erhöhte, schrumpfte die Zahl der im Lande lebenden österreichischen Staatsbürger um 0,1 Prozent. Die Statistik gibt auch Auskunft darüber, dass sich die Zusammensetzung der in Österreich ansässigen Ausländer weg von anderen EU-Staaten hin zu islamischen und arabischen Ländern zu verschieben beginnt.

Der Zuwachs von Bürgern aus den 27 anderen EU-Staaten beträgt 8,1 Prozent, jener von Angehörigen von Nicht-EU-Staaten 13 Prozent. So lebten zu Jahresbeginn offiziell 33.061 Syrer (+193,7 😵 und 35.108 Afghanen (+109,2 😵 in Österreich. Zum Vergleich: Gleichzeitig waren 35.355 Slowaken dauerhaft in Österreich aufhältig. Bei den Irakern ist sogar ein Anstieg von +259,2 Prozent zu verzeichnen.

Besonders betroffen von der Massenzuwanderung ist naturgemäß Wien. Die Bundeshauptstadt wuchs innerhalb eines Jahres um 2,4 Prozent auf 1.840.573 Einwohner. Unter den 43.200 neuen Bewohnern befinden sich übrigens 6.800 syrische Staatsbürger.

 

[Text: B. T.; Bild: ZZ-Archiv]