Nach 40 Jahren real existierenden Sozialismus, Lügen der Regierenden über Wettbewerbsfähigkeit und Wohlstand im Paradies der Arbeiter und Bauern, Lügen über die Mauer, deren Bau durch niemanden beabsichtigt war, sowie die Mauertoten, wurden den Deutschen in den neuen Bundesländern blühende Landschaften versprochen. Dieses Versprechen war dem historischen Moment geschuldet, aber auch den anstehenden Bundestagswahlen. Die Ernüchterung im Hinblick auf die blühenden Landschaften trat ein, nachdem klar wurde, dass der Schaden, den der Sozialismus angerichtet hat, nicht innerhalb einer Generation behoben werden kann.
Ehe diese Ernüchterung einigermaßen verdaut ist, erhebt sich das nächste Ungemach. Eine in der Geschichte beispiellose Zuwanderungswelle aus Afrika und dem Nahen Osten. Und wieder treffen die Bürger auf eine Mauer der Unwahrheiten, verbreitet von Regierenden sowie den meisten Medien. Dass angesichts dieser historischen Erfahrung der Frustrationspegel im Osten höher steigt als im Westen, liegt auf der Hand. Dann genügt der berühmte Tropfen, welcher das Fass zumÜberlaufen bringt. Im Fall von Chemnitz war es die Ermordung eines deutschen Familienvaters durch muslimische Migranten.
Die weiteren Ereignisse repräsentieren die Ohnmacht von Regierung und Medien einerseits sowie die Ohnmacht der Bürger andererseits. Verdrehungen, linke Provokateure, Aufbauschungen etc. gehören bereits zur gewohnten Begleitmusik. Merkels „Wir schaffen das“ zieht somit eine Linie zu Ulbrichts „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu bauen“.
Zeitgleich erfolgte der Impakt des neuen Buches von Thilo Sarrazin. Titel sowie Inhalt des Werks erscheinen ebenfalls in Form eines wiederkehrenden Motivs einer Komposition in Moll. Gut, dass es nicht müde werdende Mahner gibt, welche Daten, Zahlen und Fakten akribisch analysieren und für den Durchschnittsbürger aufbereiten.

Lesen Sie mehr zu diesem Thema in der neuen Ausgabe der ZurZeit, entweder hier als E-Paper, oder ab Freitag in Ihrem Kiosk.

[Text: G.B.; Bild: -]