In Bezug auf die illegale Masseneinwanderung nach Europa hat der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán wieder einmal Klartext gesprochen: Es ist kein Zufall, dass täglich tausende Migranten nach Europa angeliefert werden. Man will eine bewusste Konstruktion verwirklichen, die man linksgerichtet nennen kann. Man will die europäischen Nationalstaaten irrelevant machen“, sagte der rechtskonservative Politiker bei einer Konferenz im Italienischen Kulturinstitut in Budapest.

Bereits zuvor hatte Orbán erklärt, wer hinter der Masseneinwanderung nach Europa stehe: Nämlich der milliardenschwere Börsenspekulant ungarischer Herkunft, George Soros. „Diese Invasion (von Migranten) wird einerseits vom Schlepper-Business gelenkt, andererseits von jenen (Menschenrechts-)Aktivisten, die alles unterstützen, was die Nationalstaaten schwächt.“ Und die graue Eminenz bei der Zerstörung der europäischen Völker sei Soros, der zu den weltweit einflussreichsten Verfechtern der „New World Order“ zählt. Denn dessen Open Society Foundation unterstützt von Budapest aus illegale Einwanderer auf der Balkanroute.

Tatsache ist, dass bei der „Neuen Weltordnung“, die von Soros und anderen Globalisierern vorangetrieben wird, für Völker kein Platz ist. Idealzustand für diese Kreise von „Aktivisten“, die von niemandem gewählt wurden, ist eine Masse von kritik- und identitätslosen Konsumenten.

Soros, der mit seinen Spekulationen bereits das britische Pfund in Bedrängnis gebracht hatte, ist im internationalen Netzwerk der „Nichtregierungsorganisationen“ kein Unbekannter. So soll er unter anderem hinter der Organisation W2EU („Welcome to Europe“ – „Willkommen in Europa“) stehen. Nach Informationen des Senders „Sky News“ verteilen Aktivisten von W2EU am Strand der griechischen Insel Lesbos Handbücher in arabischer Sprache an illegale Einwanderer. In diesen „Reiseführern“ mit dem Titel „Wie komme ich am besten nach Europa” finden sich Reiserouten und Tipps, wie man die Sozialsysteme der EU-Mitgliedstaaten am unterwandert und ausnützt und Telefonnummern, an wen man sich wenden kann, wenn man in Not gerät. Auch werden die Einwanderer über ihre Rechte in den EU-Ländern aufgeklärt und ausdrücklich dazu aufgefordert, „auf ihre Rechte zu pochen“.

 

 

Text: B. T.
Bild: European People's Party/wikimedia.org