ORF-Faktencheck: Häupl log

 

Die Wahlhelfer vom ORF werfen nun alles in die Waagschale, um den sich abzeichnenden Sieg von H.-C. Strache und der Wiener FPÖ möglichst gering zu halten.

Wie verlogen dabei der ORF agiert hat gestern die ZIB 2 mit Armin Wolf unter Beweis gestellt. In einer Reprise auf die Diskussion der Spitzenkandidaten vom Vortag wurde ein sogenannter „Faktencheck“ präsentiert.

Gegenstand desselben war der Vorwurf Straches, dass in den Wiener Kindergärten traditionelle christliche Feste, wie jenes des Nikolos auf Weisung der Wiener Stadtregierung nicht gefeiert werden dürften, weil damit andersgläubige Kinder vor den Kopf gestoßen würden. Darüber hinaus sei eine Kindergartenpädagogin entlassen worden, weil sie versucht hatte, den Kindern das Weihnachtsfest näher zu bringen. Häupl hatte das empört von sich gewiesen und auch nach der Zitierung des Dokuments der entsprechenden Magistratsabteilung von ÖVP Wien-Obmann Juraczka, hatte der Wiener Bürgermeister darauf bestanden, dass die Dame nicht gekündigt worden wäre.

Im sogenannten „Faktencheck“ versuchte der ORF die für Häupl peinliche Situation zu verfälschen.

Aus der Tatsache, dass die Kindergartenpädagogin zuerst nur versetzt wurde, und erst dann, als sie ihre religiöse Überzeugung auch am neuen Arbeitsplatz nicht ablegte, hinausgeworfen wurde, machten die ORF-Redakteure eine Halbwahrheit für Häupl, und eine völlige Unwahrheit, die Strache behauptet haben soll.

Zu dieser unglaublichen Verkehrung der Tatsachen kam auch noch der wahrscheinlich schon strafwürdige Faktencheck selbst. Um die von Häupl geleugnete Kündigung möglichst herunterzuspielen, wurde die entlassene Kindergärtnerin auch noch als „religiöse Fanatikerin“ und somit als offenbar „nicht zurechnungsfähig“ hingestellt.

Solche Berichte demaskieren den ORF und seine sogenannten Redakteure einmal mehr als Propagandainstrument der SPÖ und Hetzwaffe gegen die FPÖ.

Wie recht Strache mit seinem Vorwurf hatte, beweisen zahlreiche Anrufe in unserer Redaktion, die genau das bestätigten, was er in der Diskussion Häupl vorgeworfen hatte: Eltern, die in Wiener Kindergärten einen „Nikolo-Besuch“ gefordert hatten, wurden mit der Begründung zurückgewiesen, dass man die andersgläubigen Kinder damit vor den Kopf stoßen würde.

 

 

Text: W. T.
Bild: ORF/Thomas Ramstorfer