Einen Tag, bevor sich der Todestag des früheren Kärntner Landeshauptmannes Jörg Haider zum zehnten Male jährte, meldete sich über Twitter der linke Kabarettist Florian Scheuba zu Wort. Die Wortblähung, die er von sich gab, war jedoch alles andere als lustig, denn er verhöhnte einen Toten: „Es heißt, in Kärnten sei einst die Sonne vom Himmel gefallen. Dabei hatte sie 142km/h, 1,8 Promille und war noch wärmer, als man zuvor geglaubt hatte.“

Für seine pietätlose Entgleisung erntete Scheuba – völlig zu Recht – harsche Kritik von anderen Nutzern. Einer schrieb: „er glaubt er ist lustig der linke Schwachkopf. Über seine seichten Pointen lachen eher die geistig minderbemittelten.“ Ein anderer schrieb: „Egal ob man Jörg Haider mochte oder nicht, aber das ist letztklassig.“

Scheuba ist ein „Staatskünstler“ im wahrsten Sinne des Wortes, war er doch in der mittlerweile ausgelaufenen ORF-Sendung „Wir Staatskünstler“ zu sehen. Noch wichtiger ist ihm aber anscheinend die Agitation gegen alles, was nicht links ist. Dazu genügt ein kurzer Blick auf seinem Twitter-Account oder auf seine Kolumne im linken „Standard“. In einer seiner Kolumnen in dem lachsrosafarbenen Blatt machte sich Scheuba über den Namen von FPÖ-Klubobmann Johann Gudenus lustig und schrieb er hätte ihn mit „Good Anus“ verwechselt

Es stellt sich die Frage, warum der ORF „Künstler“ wie Scheuba geradezu formiert. Das Verhalten des Staatssenders in dieser Sache ist ein weiteres Argument für die Abschaffung der GIS-Zwangsgebühren.

[Text: B.T.; Bild: Ausschnitt Twitter]