Im Juli 2015 hatten die Österreicher 893.757 Waffen, genau ein Jahr später ist die Anzahl um 7,1 Prozent gestiegen, sprich 957.301 Waffen sind jetzt im Besitz unserer Landsleute, aber warum?

Ein sehr wesentlicher Grund dafür ist wohl die Flüchtlingskrise. Die Kriminalität soll zwar statistisch um 1,9 Prozent zurückgegangen sein. Aber die Österreicher dürften der Statistik keinen Glauben mehr schenken. Kein Wunder, schließlich werden wir täglich mit Gewalttaten über die Medien konfrontiert. Laut einer Grafik der Tageszeitung „Die Presse“, besitzen 31.009 Wiener mehr als nur eine Waffe. In der Steiermark sind es 42.101 Waffenbesitzer, am meisten hat Niederösterreich mit stolzen 67.209, am wenigsten gibt es in Vorarlberg mit 7219.

Hinsichtlich der Waffenarten, sind in Wien 53.212 Waffen der Kategorie B (Faustfeuerwaffen, wie ein Revolver oder eine Pistole), 33.303 der Kategorie C (Büchsen, Gewehre mit mind. einem gezogenen Lauf) und 91.794 Kategorie D-Waffen (Flinten mit ausschließlich glattem Lauf) im Umlauf. Sollte die Regierung die Zuwanderung nicht stoppen, so werden die Österreicher bald die Millionengrenze knacken.

 

[Text: K. B.; Bild: Adams Guns/wikimedia.org]