Von großem politischem Getöse waren in Deutschland die letzten Tage geprägt. Innenminister und CSU-Chef Horst Seehofer wagte einen (Pseudo-)Aufstand gegen Bundeskanzlerin und CDU-Chefin Angela Merkel. Doch worum ging es? Vordergründig um die Frage, ob Asylwerber, die bereits in einem anderen EU-Land registriert sind, an der Grenze zurückgewiesen werden können.

Daher geht es allerdings nicht um 5.000 oder 500 illegale Einwanderer pro Tag, sondern durchschnittlich um fünf. Kein Thema war hingegen die konsequente Repatriierung hunderttausender Migranten, die sich illegal in der Bundesrepublik aufhalten.

Seehofer und die CSU erweisen sich somit als Papiertiger, die in erster Linie auf die Landtagswahl in Bayern im Herbst schielen, wo den Christlichsozialen deutliche Verluste prognostiziert werden. Geradezu panische Angst scheint vor der AfD zu herrschen, deren Aufstieg auch in Bayern kaum mehr aufzuhalten ist.

[Text: A.M.; Bild: Wikipedia.org/Michael Lucan; Lizenz: Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Germany]