Wer Angehörige einer bestimmten Glaubensgemeinschaft, oder Personen mit spezieller sexueller Orientierung ausgrenzt, macht sich nach dem Anti-Diskriminierungsgesetz strafbar.Der Münchner Hofbräukeller tut mit seinem Veranstaltungsverbot für Studentenverbindungen nun genau das. Wäre diese zeitgeistige Intoleranz nicht zum Weinen, müsste man über so viel stumpfsinnige Verbohrtheit herzhaft lachen.

Dieses Lokalverbot, das mit „unsittlichem Verhalten“ einzelner Studenten begründet wird, trifft auch die katholische Studentenverbindung von Josef Ratzinger, Alemannia München, der er auch noch als Papst Benedikt XVI. weiter angehört.

Sollte es dem einst in Deutschland so Umjubelten ( „Wir sind Papst“) wieder einmal in seine Heimat verschlagen und nach einem kühlen Schluck Bier gelüsten, dann ist ihm nun von einem Besuch im Hofbräukeller dringend abzuraten, zumindest in den Farben seiner Verbindung Alemannia.

 

W. T.

 

 

(Bild: Lene/wikimedia.org)