Nach den islamistischen Terroranschlägen in Paris, die rund 139 Todesopfer gefordert hatten, sind nun die politisch korrekten Beschwichtiger am Werk. Über die sogenannte Balkanroute kämen keine Dschihadisten, die sich unter die „Flüchtlinge“ gemischt haben, nach Europa. Dass sich bei einer Größenordnung von einer Million Einwanderern keine Terroristen finden, kann allerdings niemand ausschließen. So reiste ein Asylterrorist über Österreich nach Frankreich.

Aber das hindert das politische Establishment nicht daran, die von der unkontrollierten Masseneinwanderung für Europa ausgehende Sicherheitsgefahr kleinzureden. „Wir sollten die unterschiedlichen Kategorien von Menschen, die nach Europa kommen, nicht miteinander vermischen. Diejenigen, die die Angriffe (in Paris) geplant haben und diejenigen, die sie ausgeführt haben, sind genau jene, vor denen die Flüchtlinge fliehen“, gab etwa EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker von sich.

Auch wird behauptet, islamische Terroristen würden lieber mit dem Flugzeug nach Europa reisen anstatt den anstrengenden Weg über die Balkanroute auf sich zu nehmen. Für IS-Rückkehrer, die im Visier der Sicherheitsbehörden ihrer früheren europäischen Aufenthaltsländer stehen, ist aber die illegale Einreise als „Flüchtling“ wesentlich sicherer. Mit einem gefälschten Pass kann die Identität verschleiert werden, und bei der Masseneinwanderung gibt es im Gegensatz zu Flughäfen keine wirklichen Pass- und Personenkontrollen.

Ein weiteres Problem für die gutmenschliche Seite ist, dass es sich bei den Massenmördern von Paris um Einwanderer bzw. deren Abkömmlinge handelt. Folglich werden die moslemischen Attentäter in den angepassten Medien als „Franzosen“ bezeichnet. Bei einem der identifizierten Attentäter handelt es sich um den 28-jährigen Samy Amimour aus Drancy bei Paris, der an dem Angriff auf die Konzerthalle Bataclan beteiligt war. Er wurde am 15. Oktober 1987 in Paris geboren und war im Oktober 2012 Ziel von Ermittlungen wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung, weil er in den Jemen ausreisen wollte. Und Drahtzieher der Anschläge soll belgischen Medien zufolge der polizeibekannte, in Belgien lebende Dschihadist Abdelhamid Abaaoud sein.

 

 

Text: B. T.
Bild: Maya-Anaïs Yataghène/wikimedia.org