Immer mehr Europäer wollen einen (finanziellen) Beitrag zur unkontrollierten, von verschiedenen NGOs geförderten Masseneinwanderung von über das Libyen nach Italien leisten. Wie die britische Zeitung „The Guardian“ berichtet, konnten die Identitären, eine patriotische Bewegung, die es auch in Österreich gibt, in weniger als drei Wochen 56.489 Pfund (knapp 65.000 Euro) sammeln. Damit wurde das ursprüngliche Ziel von 50.000 Euro klar übertroffen.

Aber dennoch werden weiter Spenden gesammelt, zumal die illegale Masseneinwanderung, wie der französische Teil der Identitären Bewegung, die „Generation Identitaire“ betont: „Schiffe, brechend voll mit illegalen Einwanderern, überschwemmen die europäischen Grenzen. Eine Invasion findet statt. Diese gewaltige Einwanderung verändert das Gesicht unseres Kontinents. Wir verlieren unsere Sicherheit, unsere Art zu Leben, und es besteht die Gefahr, dass wir Europäer zu einer Minderheit in unseren eigenen Heimatländern werden.“

Mit dem Geld sollen Schiffe angeheuert und die Reisekosten der Aktivisten übernommen werden. Ziel der Identitären Bewegung ist zu verhindern, dass Schiffe von sogenannten Nichtregierungsorganisationen, die illegalerweise Einwanderer von den Gewässern vor der Küste Libyens nach Italien bringen, auslaufen können. Bereits am 12. Mai fand ein Probelauf der Identitären Bewegung statt: Aktivisten, darunter auch aus Österreich, blockierten im Hafen von Catania (Sizilien) das Schiff „Aquarius“ der NGO „SOS Mediterrane“.

 

[Text: B. T.; Bild: Identitäre Bewegung]