Nun gibt es im Europäischen Parlament eine rechte Fraktion mit dem programmatischen Namen „Europa der Nationen und der Freiheit“, die von Marine Le Pen angeführt wird. Somit sind die langjährigen Bemühungen, insbesondere des früheren freiheitlichen EU-Abgeordneten Andreas Mölzer, von Erfolg gekrönt. Bekanntlich hatte sich zwischen dem französischen Front National, der FPÖ, der italienischen Lega Nord und dem Vlaams Belang ein harter Kern gebildet, der auf gemeinsamen Grundsätzen aufbauend, auch vor der Fraktionsgründung eng zusammenarbeitete.

Möglich wurde die Fraktionsbildung nun, weil es gelungen ist, eine britische und zwei polnische Abgeordnete an Bord zu holen. Zudem besteht durchaus Potential zur Erweiterung der neuen Gruppe im Europaparlament. Etwa dann, wenn angepasste patriotische Parteien wie die Alternative für Deutschland, die derzeit Lehrgeld bezahlen, erkennen, dass sie ihre europapolitischen Ziele am besten in der Fraktion „Europa der Nationen und der Freiheit“ verwirklichen können.

 

B. T.

 

 

(Bild: FPÖ)