Patriotische Aktivisten wollen nun die mutmaßliche Zusammenarbeit sogenannter „Nichtsregierungsorganisationen“ (NGOS) mit Schleppern im Mittelmeer unterbinden. Im Rahmen der Operation „Defend Europe“ der Identitären Bewegung werden sie mit einem Schiff vor die libyschen Gewässer fahren und der libyschen Küstenwache ihre Hilfe zur Beendigung des NGO-Wahnsinns anbieten. In einer im Internet veröffentlichen Erklärung heißt es unter anderem: „Wir überwachen die Aktivitäten der NGOs, hören alle Funksprüche ab und dokumentieren mögliche Zusammenarbeit mit den Schleppern. Wir alarmieren die Küstenwache, wenn sie in ihre Hoheitsgewässer geraten und greifen ein, wenn etwas Illegales geschieht.“

Außerdem geht es den Patrioten darum, Schlepperbanden die Geschäftsgrundlage zu entziehen. Clement Galant erklärte gegenüber RT Ruptly: „Wenn wir auf See sind, werden wir leere Boote von Einwanderern finden, und wenn wir uns versichert haben, dass sie leer sind, werden wir sie versenken um sicherzustellen, dass sie nicht mehr von Schleppern verwendet werden können“. Außerdem sagte Galant, man wolle Tote vermeiden, weshalb die Aktivisten, wenn sie in Seenot geratene illegale Einwanderer finden, diesen natürlich helfen wollen. Allerdings nicht – wie es gutmenschliche NGOs tun – mit einem Fährdienst nach Italien, sondern mit einem Anruf bei der libyschen Küstenwache, damit die illegalen Einwanderer wieder nach Afrika zurückgebracht werden.

Über ihre Beweggründe geben die Patrioten, die aus verschiedenen europäischen Ländern stammen, an, es gehe ihnen um den Schutz Europas vor der außer Kontrolle geratenen Masseneinwanderung von Libyen über das Mittelmeer nach Italien, die das Gesicht unseres Kontinents zu verändern beginnt, und diese zu stoppen. Wie ein Aktivist betont, „verlieren wir unsere Sicherheit, unsere Art zu leben und wir werden zu einer Minderheit im eigenen Land“. Daher bereite man nun eine große Rettungsaktion vor – nämlich jene Europas vor der illegalen Masseneinwanderung.

Trotz aller Widrigkeiten – die Gutmenschenmafia sorgte dafür, dass den patriotischen Aktivisten nach eigenen Angaben „in ganz Europa Konten gelöscht und eingefroren wurden“ – schaffte es Defend Europe, ein Schiff zu chartern, das eine Reichweite von 30 Tagen hat. Somit kann nun Ende Juli von Catania aus einmal ein wirklich sinnvoller Hilfseinsatz im Mittelmeer beginnen.

 

[Text: B. T.; Bild: Screenshot defendeurope.net]