Wie der grüne Klubobmann Steinhauser bekanntgab, wird Peter Pilz am Montag, dem 17. Juli, aus dem grünen Parlamentsklub austreten.

Man könne nicht die Kandidatur einer eigenen Liste für die Nationalratswahl als grünes Klubmitglied vom grünen Klub aus organisieren“, erklärte er die einvernehmliche Lösung.

Dieser Schritt war abzusehen, die Grünen wollten wohl nur noch die letzte Sitzung des Eurofighter-Untersuchungsausschusses, dessen neuerliche Einsetzung ja von Pilz zusammen mit den Freiheitlichen durchgesetzt worden war, abwarten.

Mit diesem Austritt nimmt der unaufhaltsame Niedergang der Grünen um die neue Führungsspitze Ingrid Felipe und Ulrike Lunacek ihren Lauf.

Noch vor Pilz hatten die Jungen Grünen mit den Kommunisten gemeinsam eine Liste gegründet und auch der Wechsel ihres einstigen langjährigen Bundesrates Dönmez zur Liste Kurz macht für den verblieben Rest nicht gerade einen schlanken Fuß.

Dazu kommen die verheerenden Verwüstungen der extremen Linken beim G-20 Gipfel in Hamburg mit einem gigantischen Sachschaden und über 200 verletzten Polizisten.

Seit die jungen Grünen vor zwei Jahren bei ähnlichen Ausschreitungen gegen den Akademikerball in Wien diese „antifaschistischen Demonstrationen“ über ihre Internetseite organisiert hatten, werden auch sie automatisch mit dem Stigma linksextremer Gewalt in Verbindung gebracht.

Abgesehen von extremen Feministinnen und Genderfetischistinnen bleibt wohl nicht mehr viel an Wählerpotential für die Grünen übrig, wenn sie im Herbst mit der Rumpfmannschaft, wohl besser gesagt mit der Rumpffrauenschaft, zur Wahl antreten.

 

[Text; W. T.; Bild: Parlamentsdirektion / Bildagentur Zolles KG / Christian Hofer]