Während sich die meisten Menschen im Lande über den Besuch von Wladimir Putin bei der Hochzeit von Außenministerin Karin Kneissl freuen, versuchen linksgepolte Medien, vom „Standard“ über den „Kurier“ bis hin zur „Kleinen Zeitung“ gegen den hohen Gast aus Russland mobil zu machen. Die Forderung einer politischen Null wie eines grünen EU-Abgeordneten nach einem Rücktritt Kneissls, weil sie mit ihrer Einladung an den russischen Präsidenten Österreich geschadet habe, stellt nicht viel mehr als politisch korrekte Meinungsmache dar. Und geradezu skurril ist die Behauptung, Putin wolle Österreich instrumentalisieren, um die EU zu spalten.

Übersehen wird dabei, dass der russische Präsident bei der großen Mehrheit der Österreicher nicht als ein düsterer Despot gilt, sondern als besonnener und höchst vernünftiger Weltpolitiker - ganz im Gegensatz zum sprunghaften US-Präsident Trump. Während EU-Granden wie Merkel und Macron die – Stichwort: Migrationspolitik – die Interessen ihrer Völker sträflich vernachlässigen, wird Putin als konsequenter Patriot und auch als Friedenspolitiker gesehen. Erst die jüngste Fußball-WM hat bewiesen, dass Putins Russland ein moderner und offener Staat geworden ist.

Die Mehrheit der Österreicher wird Putins Besuch bei Kneissl daher als Ehre und Wertschätzung gegenüber Österreich und der österreichischen Bundesregierung werten.

[Text: A.M.; Bild: flickr.com/BMEIA (Angelika Lauber); Lizenz: CC BY 2.0]