Die Kindertagesstätte (Kita) Eulenstraße in Hamburg beweist, dass der politisch korrekte Wahnsinn selbst vor den Kleinsten nicht mehr halt macht. Dort waren bei der Faschingsfeier am Rosenmontag Indianerkostüme verboten, wie Medien berichteten. „Ich möchte Sie bitten, gemeinsam mit Ihren Kindern bei der Auswahl des Kostüms darauf zu achten, dass durch selbiges keine Stereotype bedient werden“, hatte die Kita den Eltern im Vorfeld schriftlich mitgeteilt. „Wir achten im Kitaalltag sehr auf eine kultursensible, diskriminierungsfreie und vorurteilsbewusste Erziehung“, heißt es in dem Schreiben. Das Faschingsfest solle dabei keine Ausnahme sein. Zur ausführlichen Begründung verweist die Kita auf einen Fachartikel von „Kids aktuell“.

Begründet wird das Verbot der Indianerkostüme damit, dass es Indianer als solche nie gegeben habe. Vielmehr sei dieser Begriff im Zuge der Kolonialisierung Nord- und Südamerikas der damaligen Bevölkerung aufgezwungen worden und stehe somit in Zusammenhang mit der brutalen Vernichtung großer Teile dieser Personengruppe. Aber auch die bei Mädchen beliebte Verkleidung als Prinzessin wird nicht gern gesehen, weil damit „Geschlechterstereotype“ gefördert würden. Stattdessen wird angeregt, dass sich Mädchen als Pirat und Buben als „Meerjungmänner“ verkleiden sollen.

Klare Worte zum politisch korrekten Narrentreiben findet Dirk Nockemann, Vorsitzender der AfD-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft: „Jetzt müssen auch die Kinder bei den beliebten Faschingskostümen dran glauben. Wo soll dieser politisch korrekte Wahnsinn noch enden?! Politische Korrektheit ist politisches Narrentum!“ Zudem findet Nockemann die linksgrüne Intoleranz „einfach nur erschreckend“ und weist darauf hin, dass dies an politischen Missbrauch der Kinder grenzt.

[Text: B.T.; Bild: www.wikipedia.org/Infrogmation; Lizenz: CC BY 2.5]