In England hat die politische Korrektheit immer mehr die Bildungseinrichtungen im Griff. Nach einem Bericht der Zeitung „The Independent“ haben mindestens 40 Mittelschulen den Mädchen das Tragen von Röcken verboten. Zudem würden weitere Schulen ein Rockverbot und die Einführung von einheitlichen Uniformen für alle Schüler überlegen. Mit der Einheitsuniform soll, so die Begründung, eine Diskriminierung von Transgender-Schülern vermieden werden. Übrigens war auch die Mao-Uniform „unisex“, also für beide Geschlechter gleich.

Eine der politisch korrekten Schulen ist die Priory School in Lewes in der Grafschaft East Sussex. Dem Zeitungsbericht zufolge habe sich diese Bildungseinrichtung im vergangenen Jahr für die Einheitsuniform entschieden, nachdem „Schüler gefragt haben, warum Buben und Mädchen verschiedene Kleidung tragen sollten und darauf hinwiesen, dass es wichtig ist, dass sich Transgender-Schüler wohl fühlen“. Die neomarxistische Indoktrinierung in den Kindergärten und Grundschulen, wonach das Geschlecht frei wählbar sei und nicht biologisch vorgegeben ist, scheint zumindest in England ihre volle Wirkung zu entfalten. Die Frage, ob auf breiteren Hüftschnitt der Hose bei Mädchen Rücksicht genommen wird, wurde nicht geklärt.

Kritiker der Einheitsuniform weisen darauf hin, dass es besser wäre, wenn Transgender-Kinder frei entscheiden könnten, ob sie einen Rock oder eine Hose tragen möchten. Und im Übrigen handelt es sich um ein aufgebauschtes Problem. Transgender-Personen, deren Geschlechteridentität vom biologischen Geschlecht abweicht, kommen statistisch viel seltener vor als behauptet wird und sind eine vernachlässigbare Größe.

[Text: B.T.; Bild: Wikipedia.org/KEN; Lizenz: Creative Commons Attribution ShareAlike 3.0 Norway]