Die im Namen der politischen Korrektheit erfolgende umfassende Umerziehung sowie Drohungen gegen politisch Andersdenkende zeigen auch in den USA ihre Wirkung. So ist die Mehrheit der US-Amerikaner für eine Einschränkung der Meinungsfreiheit, wenn es darum geht, an den Universitäten „Rassismus“ zu bekämpfen oder an den Hochschulen die „Diversität“ zu fördern. Unter letzterem versteht man, die Studentenschaft ethnisch-kulturell so vielfältig wie möglich zu machen, und ein wichtiges Mittel zur Erreichung dieses Ziels ist die sogenannte „positive Diskriminierung“, also die Bevorzugung von Angehörigen ethnischer Minderheiten, wobei deren Talente und Begabungen naturgemäß zweitrangig sind.

In einer vom Institut YouGov für die „Huffington Post“ durchgeführten Umfrage an rund 1.000 erwachsenen US-Amerikanern gaben 43 Prozent der Befragten an, es müsse gewährleistet werden, dass Studenten eine Umgebung „frei von Diskriminierung haben, auch wenn das bedeutet, dass den Studenten einige Grenzen gesetzt werden, was sie sagen können“. 38 Prozent hingegen waren der Auffassung, Studenten sollten ein „absolutes Rechts“ auf freie Meinungsäußerung haben.

Eine absolute Mehrheit ist für einen harten Kurs gegenüber Studenten, welche gegen die Meinungsverbote der politischen Korrektheit verstoßen: 53 Prozent sprechen sich für eine Bestrafung von Studenten aus, welche die Meinungsfreiheit für „anstößige“ Aussagen verwendet hatten, während nur 28 Prozent dagegen sind. Ein weiteres Ergebnis der Umfrage ist, das eine kleine Mehrheit für eine politisch korrekte Indoktrinierung der Studenten durch Bildungseinrichtungen ist. 45 Prozent bejahten die Frage ob Colleges „eine Pflicht haben, Studenten mit Rassismus verbundene Angelegenheiten zu unterrichten“, während 41 Prozent dies verneinten.

 

 

Text: B. T.
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