Wie sehr in der Bundesrepublik Deutschland der Islam den Ton angibt, zeigt sich in Stuttgart. Das Ordnungsamt der Hauptstadt Baden-Württembergs untersagte der Jungen Alternative, der Jugendorganisation der Alternative für Deutschland (AfD) eine Demonstration am Wilhelm-Geiger-Platz im Stadtteil Feuerbach und wies den Patrioten eine andere Örtlichkeit zu. Dort will nämlich die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (DITB) eine große Moschee errichten. DITIB untersteht der Leitung des türkischen Religionsamtes und ist damit das wichtigste Instrument der vom türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan betriebenen Islamisierung Deutschlands.

Laut „Stuttgarter Zeitung“ wird die Untersagung der Kundgebung der Jungpatrioten mit „Sicherheitsbedenken“ begründet: „Der Protest gegen den Neubau einer DITIB-Moschee in der Nähe des Bauplatzes berge ein hohes Konfliktpotenzial und lasse einen größeren Sicherheitsaufwand erwarten, erklärte die Stadtverwaltung.“ Anderer Meinung ist der Vorstand der AfD Stuttgart, der in der Entscheidung des Ordnungsamtes und insbesondere der Begründung einen „Akt politischer Willkür und eine Einschränkung verfassungsmäßiger Bürgerrechte“ sieht, die man nicht widerstandslos hinnehmen werde. Ausdrücklich weist die AfD darauf hin, dass sich die Kundgebung in erster Linie gegen den in Teilen radikalen, von der türkischen Regierung gesteuerten Islamverband DIB sowie gegen den „geplanten monströsen Neubau mit meterhohen Minaretten“ richte.

Die von der Stadt Stuttgart getroffene Entscheidung ist ein weiterer eindrucksvoller Beleg für das Zurückweichen vor dem politischen Islam. Und Warnungen vor der fortschreitenden Islamisierung Deutschlands, wie sie regelmäßig von der AfD kommen, sollen, soweit es geht, unterdrückt werden.

[Text: B.T.; Bild: Facebook/AFD Stuttgart]