Was der selbsternannte Tugendwächter und Aufdecker vom Falter, Florian Klenk zutage fördert, dient in erster Linie dazu, dem Falter zu Aufmerksamkeit zu verhelfen und zeitgeistige, linke Klassenkampfpolitik zu betreiben. Das ist sein gutes Recht als Journalist und Chefredakteur eines privaten Mediums, das jeder denkende Bürger ohnehin richtig einordnen kann..

Anders ist es schon beim ORF, der immerhin ein gesetzlich verordnetes Objektivitätsgebot hat.

Hier sollten zumindest alle Aspekte eines Sachverhalts geschildert werden, wenn über einen Vorfall berichtet wird.

Bei dem Beitrag über die „gewalttätige Behandlung“ eines vermeintlichen Taschendiebes durch zwei Polizeibeamte wurde zwar die „Kompetenzüberschreitung“ der Polizisten ausführlich kommentiert, und dass der Taschendieb bereits gefesselt war, als er auf den Boden gestoßen wurde, mit keinem Wort aber sagten die ORF-Moderatoren, dass der gefasste, vermeintliche Dieb vorher einem der Beamten ins Gesicht gespuckt hat. Ja, bei den meisten der zahlreichen Ausstrahlungen des Amateurvideos, das die Szene zeigte, war dieser Teil sogar weggeschnitten. Aber auch in der kompletten Version war das Geschehene nur mit einem hochauflösenden Fernsehgerät erkennbar. Ein Hinweis durch die Moderatoren wäre also im Interesse der Objektivität unbedingt erforderlich gewesen.

Zurecht erbost zeigt sich daher der Bundesvorsitzende der freiheitlichen Polizeigewerkschaft AUF,

Werner Herbert in einer Aussendung. „Der Versuch einiger selbsternannter ‚Experten‘ aufgrund eines aktuellen Einzelfalls einmal mehr die gesamte Polizei in den Schmutz zu ziehen ist, nicht nur unerträglich sondern auch bezeichnend für die einseitige mediale Berichterstattung in diesem Zusammenhang.“

Darüber hinaus ist es bedenklich, wenn mediale Vorverurteilungen gerichtliche Untersuchungen beeinflussen. Die Versuche, die Polizei zum Sündenbock zu stempeln hat es von linker Seite, vor allem von den Grünen immer wieder gegeben. „Von den 252 Anzeigen im Vorjahr wegen angeblicher Misshandlungen durch die Polizei hat keine, also 0,0 Prozent, zu einer gerichtlichen Verurteilung geführt“, zitiert Herbert die, für die einwandfreie Arbeit der Polizei zeugende, Statistik und fordert dafür Dank und Anerkennung statt geringschätziger medialer Berichterstattung.


W. T.

 

(Bild: AUF)