Brutaler Angriff auf Trauernde

Ende Juni, kurz nach der schrecklichen Amokfahrt des Moslems Alen R. in Graz, meldete Georg Immanuel Nagel, im Namen seiner Aktionsgruppe gegen Dekadenz und Werteverfall (A-GDUW), spontan eine Mahnwache für die Opfer dieser Wahnsinnstat an. Auch Aktivisten von PEGIDA nahmen an der stillen Veranstaltung bei der Wiener Votivkirche teil.

Einigen linksradikalen Spinnern war dies offenbar ein Dorn im Auge. Etwa 50 Vermummte marschierten auf, skandierten Hass-Parolen und bewarfen die Trauernden mit Eiern, Paradeisern und Wasserbomben. Es kam aber auch zu tätlichen Angriffen. Da sich bei der Mahnwache viele ältere Personen befanden, stellten sich einige jüngere Aktivisten schützend vor die Gruppe. Einer dieser mutigen Männer, Christian A., wurde daraufhin von mehreren Schlägern angegriffen. Besonders einer, der Angeklagte S., hatte ihn dabei mit Fußtritten drangsaliert. A. wollte daraufhin den Treter anhalten, doch dieser nahm Reißaus und verlor dabei seine Geldbörse, welche A. flink an sich nahm. Der Gewalttäter kehrte jedoch bald darauf mit zwei anderen zurück. Die drei Angreifer versuchten A. gewaltsam zu nötigen, das Portemonnaie wieder heraus zu rücken, wozu einer der Fanatiker sogar mit einem Schlagstock drohte. Dies gelang jedoch nicht und als in der Ferne Polizeisirenen zu hören waren, liefen die „tapferen Antifaschisten“ panisch davon.

Der Angegriffene musste auf Grund der schweren Verletzungen sechs Wochen in Krankenstand gehen. Neben einer Prellung der Hand kam es nämlich noch zu einer üblen Entzündung, wofür auch ordentliche Atteste vorgelegt wurden. Angesichts der Umstände hält daher der Rechtsbeistand des Nebenklägers insgesamt rund 5.200 Euro an Schmerzensgeld und Vertretungskosten für angemessen. A. hat die Geldbörse sofort nach dem Vorfall der Polizei übergeben. Durch diesen eindeutigen Beweis steht die Identität des Täters fest und jedes Abstreiten ist eigentlich absurd.

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