Fünf Personen wurden am Samstag bei gewalttätigen Zwischenfällen bei einer Demonstration in Sydney verhaftet. Zu der Kundgebung aufgerufen hatte die patriotische Organisation „Reclaim Australia“ („Australien zurückerobern“), während linke Gegendemonstranten Störversuche unternahmen. „Reclaim Australia“ kämpft gegen die kulturelle Unterwanderung Australiens durch die Zuwanderung, insbesondere aus islamischen Ländern.

Auch in anderen australischen Städten, einschließlich Brisbane, Perth, Hobart und Canberra veranstalteten die Patrioten Kundgebungen gegen die schleichende Islamisierung des Kontinents. An einer dieser Demonstrationen, in Mackay, nahm auch der Parlamentsabgeordnete George Christensen teil. Der Nachfahre dänischer Einwanderer pflegt enge Kontakte zum bekannten niederländischen Islam-Kritiker Geert Wilders.

Christensen hielt auch eine kurze Rede, bei welcher er unmissverständlich klarstellte: „Unsere Stimme sagt uns, wir werden nicht kapitulieren. Wir werden nicht untätig herumsitzen und einfach nur die australische Kultur und den australischen Lebensstil, den wir lieben und um den uns die Welt beneidet, anschauen. (…) Wir werden nicht zusehen, dass all das jenen ausgeliefert wird, die uns für das hassen, was wir sind, und wofür wir stehen.“

 

B. T.

 

 

(Bild: Screenshot reclaim-australie.com)