Nachdem die Stadt Salzburg, sowie viele andere Städte und Gemeinden im europäischen Raum, sogenannte Benimmregeln für Flüchtlinge herausgegeben haben, hat nun auch das Innenministerium eine solche Regelsammlung veröffentlicht. Warum diese Informationsbroschüren nun wie Schwammerl aus dem Boden wachsen dürfte auf der Hand liegen denn, so wie von vielen befürchtet, funktioniert das Zusammenleben mit den sogenannten Schutzsuchenden nicht so, wie man sich das von Seiten der Regierenden und Gutmenschen erwartet hat. Ganz im Gegenteil sogar, nicht nur das die Verbrechensrate in jedem europäischen Land, dass sich von Asylanten überschwemmen hat lassen, nahezu explodiert ist, auch das Zusammenleben der Asylanten untereinander funktioniert in den seltensten Fällen. Von Diebstählen, Massenschlägereien, Vergewaltigungen, Misshandlungen von Minderjährigen bis hin zu Mord ist alles dabei, womit die traumatisierten Schutzsuchenden unsere Kultur bereichern.

Bevor wir zum Inhalt des sogenannten Refugee-Guide des Innenministeriums kommen dürfen wir vorausschicken, dass die dort aufgezeigten Regeln viele der angeblichen Vorurteile gegen Asylanten bestätigen, denn eines ist ganz klar, niemand macht sich die Mühe und erstellt ohne konkreten Anlass ein solches Regelwerk. Weiter kommt noch hinzu, dass diese Regelwerke immer solche Regeln hervorheben, die in den dementsprechenden Regionen besonders ignoriert werden und somit zu massiven Problemen führen. In Salzburg zum Beispiel dürfte so mancher Asylwerber ein Problem damit haben, dass es im Krankheitsfall durchaus passieren kann, dass männliche Ärzte Frauen behandeln und weibliche Ärzte Männer. Im fränkischen Hardheim hingegen weist man besonders darauf hin, dass man seine Notdurft nicht in Gärten und Parks, auch nicht an Hecken und hinter Büschen verrichten soll, was aber anscheinend Brauch und Sitte bei den vielen Raketenwissenschaftern und Atomphysikern zu sein scheint, wie wir uns selber schon überzeugen konnten. In Mecklenburg Vorpommern scheint es schon am generellen Grundverständnis für Rechte und Pflichten zu hapern und darum wurde hier folgender Satz ganz vorne in das Heftchen gedruckt: „Wir Deutschen sind manchmal sehr seltsam und vor allem haben wir für alles Regeln.“

 

 

Der Refugee-Guide des Innenministeriums versucht hingegen ganz grundlegende Werte und Regeln zu vermitteln. Aber auch diese wurden ganz gezielt ausgewählt und behandeln die größten Problembereiche. So findet man in diesem Leitfaden 28 Illustrationen.
Alleine schon die Tatsache, dass man sich für große Bilder und kleine Texte entschieden hat zeigt mehrere Dinge auf. Zum einen das wohl doch nicht die überwiegende Mehrheit der angeblichen Schutzsuchenden aus Syrien kommt denn bei der Verwendung eines Bildchens kommt man nicht in die Verlegenheit, die Aussage der betreffenden Regel in 40 verschiedenen Sprachen auflisten zu müssen. Weiter verwendet man Bilder üblicherweise gerne dort, wo das Lesen ein Problem darstellt. Beispielsweise in Kinderbüchern. Im Fall des Refugee-Guide dürfte es aber eher der Fall sein, dass viele dieser hervorragend ausgebildeten Fachkräfte nicht über die Fähigkeit des Lesens verfügen.

Wenn wir uns wieder den Regeln an sich zuwenden fällt sofort auf, dass die Gebote die Verbote überwiegen. Diese Tatsache ist ebenfalls ein spannender Kniff des Innenministeriums denn in dem man positiv wirkende Gebote statt negativ wirkender Verbote verwendet, verschleiert und beschönt man gekonnt die Problematiken, die ja der Anlass für diese Regelsammlung sind und doch vermittelt man im Umkehrschluss was erlaubt ist und was nicht.
Ganz scheint man aber an der Notwendigkeit von ganz klaren Verbotsdarstellungen nicht vorbeigekommen zu sein. Zu groß dürften die Probleme in diesem Bereich sein. Es geht im speziellen um Gewalt gegenüber Frauen und Kindern. In den einzigen beiden Verbotsbildern sieht man je einen Mann der gerade die Hand gegen eine verängstigte Frau und gegen ein verängstigtes Kind erhebt. Wenn man diese Bilder auf sich wirken lässt dann wird einem schnell bewusst, wie traurig es um unser Land bestellt ist denn gerade die Tatsache, dass das Innenministerium dieses Thema besonders eindringlich behandelt, zeigt uns welche Art von Menschen hier zu uns kommen und höchst wahrscheinlich auch bleiben werden.
Die verbleibenden 26 Grafiken beschäftigen sich beispielsweise mit der allseits bekannten und beliebten Lärmbelästigung durch Asylanten oder der Tatsache, dass in Österreich das Gesetz vor der Religion steht.
Im Einzelnen betrachtet zeigt jedes dieser vom Innenministerium aufgegriffenen Themen sehr gut, dass es diesen Herrschaften so ziemlich an allem zu mangeln scheint was für ein zivilisiertes Miteinander notwendig wäre aber daran wird dieser Refugee-Guide höchst wahrscheinlich auch nicht viel ändern denn wem es derart an zivilisierten Werten mangelt, dem wird man mit ein paar hübschen Bildern nicht davon überzeugen können, seine Frauen und Kinder nicht mehr zu verprügeln.
Alles in allem ist dieser Refuge-Guide ein weiteres Beispiel für „zuerst Handeln und dann Nachdenken“ was übrigens eine Paradedisziplin der führenden Politiker und weltfremden Gutmenschen zu sein scheint.

 

Bild: Screenshot www.refugee-guide.at