Unermüdlich hetzt das linke politische und mediale Establishment gegen die mögliche Bildung einer schwarz-blauen Bundesregierung nach der Nationalratswahl an 15. Oktober. Die schwarz-blaue Zusammenarbeit unter Wolfgang Schüssel und Jörg Haider wird als Schreckgespenst, wenn nicht sogar als die größte politische Katastrophe der Zweiten Republik dargestellt, was die Bürger aber anders sehen.

In einer Mitte September vom Meinungsforschungsinstitut OGM durchgeführten und vom „Kurier“ veröffentlichten Umfrage gaben 27 Prozent der Befragten an, sie wollen künftig eine Koalition aus ÖVP und FPÖ. Für eine Fortsetzung der Zusammenarbeit von SPÖ und ÖVP in der nächsten Legislaturperiode sprachen sich nur 24 Prozent aus.

Dieser Trend scheint sich nun noch weiter zu verstärken. In einer vor wenigen Tagen von der Zeitung „Österreich“ veröffentlichten Umfrage bevorzugen nach der Nationalratswahl 33 Prozent eine schwarz-blaue Koalition. Für eine weitere rot-schwarze Koalitionsregierung konnten sich hingegen nur mehr 19 Prozent erwärmen. Jedenfalls wäre ein schwarz-blaue Bundesregierung deutlich legitimiert, da die Umfragen – die natürlich mit Vorsicht zu genießen sind – ÖVP und FPÖ zusammen einen Stimmenanteil von rund 60 Prozent vorhersagen.

 

[Text: A. M.; Bild: FPÖ/ÖVP]