Bundesminister Mitterlehner und die Universitätenkonferenz sind sich einig: der freie Hochschulzugang für Österreicher ist Geschichte. Stattdessen wird über das „More-Programm“ versucht, möglichst viele illegale Immigranten in das Hochschulsystem zu integrieren und somit eine fadenscheinige Begründung für die Erteilung eines Bleiberechts zu liefern. Um dieser Politik der Bundesregierung entgegen zu treten, hat der RFS-Vorsitzende Felix Mayrbäurl eine parlamentarische Bürgerinitiative im Nationalrat eingebracht.

 „Der freie Hochschulzugang ist in Österreich eine Errungenschaft, die nicht leichtfertig aufgegeben werden sollte“, erklärt Mayrbäurl das Ansinnen seiner Studentenfraktion: „Es muss daher das Ziel bleiben, dass mit österreichischer Matura, der Berufsreifeprüfung oder der Studienberechtigungsprüfung die Vorkenntnisse für einen erfolgreichen Studienverlauf vorhanden sind, und keine zusätzliche Aufnahmeprüfung notwendig ist“.

 Die österreichische Hochschülerschaft (ÖH) fordert ebenfalls den freien Hochschulzugang, hat aber in der bisherigen Legislaturperiode keinen einzigen konstruktiven Beitrag dazu geliefert. Stattdessen werden auch dieses Semester die Zwangsbeiträge der Studenten verschwendet – im WS 2016 sollen großflächig Sexutensilien und „Arschlecktücher“ an den Hochschulen verteilt werden (für mehr Informatione hier klicken).

Im Wortlaut lautet die Bürgerinitiative:

„Die Bundesregierung wird im Hinblick auf den freien Universitätszugang dazu aufgefordert,

- sich für eine Abschaffung von Zugangsbeschränkungen an den Universitäten für Studenten mit österreichischem Maturazeugnis, Berufsreifeprüfung oder Studienberechtigungsprüfung einzusetzen. - sich für dafür einzusetzen, die Qualität der Matura anzuheben und den Zielbildungseinrichtungen ein Mitspracherecht bei den Mindestanforderungen einzuräumen.“

Gerade jetzt, wo Wissenschaftsminister Mitterlehner einer massiven Ausweitung von Zugangsbeschränkungen zu den Hochschulen den Weg ebenen möchte, ist der RFS die Stimme aller Studenten, die der Meinung sind, dass es auch noch einen anderen Weg zu einem qualitätsvollen Studium geben muss. Aufnahmeprüfungen wie in anderen Ländern führen dazu, dass sich Schüler in Nachhilfekursen für teures Geld das Wissen aneignen müssen, das ihnen eigentlich an den Schulen vermittelt werden sollte“, so RFS-Obmann Felix Mayrbäurl.