In der heutigen Wiener Landtagssitzung, die auf Antrag der FPÖ-Wien stattfand, machte der freiheitliche Klubobmann im Wiener Landtag die rot-grüne Regierung in Wien für zahlreiche Missstände verantwortlich. So seien beispielsweise 150.000 Personen in Wien arbeitslos und 400.000 lebten unter der Armutsgrenze.

Schuld daran, so die Freiheitlichen sei der ungebremste Zuzug, der immer mehr Personen ins Sozialsystem spüle. In der gegenwärtigen Flüchtlingskrise sei es keineswegs so, dass alle in Wien Ankommenden weiterziehen würden, 20 Prozent stellen hier einen Asylantrag und wollen bleiben, meinte der FP-Abgeordnete Seidl. Sein Antrag, dass Sozialleistungen nur EU-Bürgern und Zugewanderten mit positivem Asylbescheid gewährt würde, wurde ebenso von Rot-Grün abgelehnt wie jener, dass Geldleistungen an Asylwerber durch Sachleistungen zu ersetzen wären.

 

W. T.

 

 

(Bild: FPÖ)