Der Schuldenstand Wiens beträgt knapp sieben Milliarden Euro. Doch das hindert die rot-grüne Stadtregierung nicht, zeitgeistig-linke Veranstaltungen großzügig mit Steuergeld zu subventionieren. Dazu zählt etwa der Life-Ball, der am 2. Juni im Rathaus stattfinden wird und der von SPÖ und Grünen mit einer Förderung von 800.000 Euro bedacht wird.

Keine Rolle für die rot-grüne Regierung der schuldengeplagten Hauptstadt spielt, dass der Life-Ball auch ohne Zuschüsse mit Steuergeld über die Bühne gehen könnte. So weist der Finanzsprecher der Wiener Freiheitlichen, Eduard Schock, darauf hin, dass die Subvention absolut fehl am Platz ist, da der Life-Ball Gewinne in Höhe von rund zwei Millionen Euro erwirtschaftet hat. Daher sei es der Wiener Bevölkerung nicht zuzumuten, „ihr hart erwirtschaftetes Steuergeld für derartige Subventionen zu verschleudern“. Aber im Grunde genommen ist die Subvention für den Life-Ball noch größer, weil der Veranstalter den Veranstaltungsort im Wiener Rathaus mietfrei, also kostenlos, nutzen darf

Im Übrigen ist die Wiener FPÖ der Auffassung, dass es weitaus sinnvoller wäre, die gegenständlichen 800.000 der Aids-Forschung oder zur Unterstützung von HIV-positiven oder an Aids erkrankten Menschen zukommen zu lassen.

[Text: B. T.; Bild: Wikipedia/Life Ball/Jürgen Hammerschmid; Lizenz:CC BY-SA 4.0]