In einer Presse-Aussendung meint das Österreichische Rote Kreuz, es gäbe keinen Anlass für die Asyl-Notverordnung der österreichischen Bundesregierung. Das Rote Kreuz habe jahrzehntelange Erfahrung in der Bewältigung von Katastrophen, Notständen und Krisensituationen und erkenne daher keine Anzeichen für eine ernsthafte und besorgniserregende Notsituation. Die logische Konsequenz dieser Ansicht ist: Das Rote Kreuz will, dass wir solange „Flüchtlinge“ aufnehmen, bis eben diese Katastrophensituation eintritt, die es angeblich zu beurteilen weiß.

Wohlgemerkt sind es vor allem die „Schreibtischweltretter“ des Stabes, die hier ihre Meinung kund tun. Dass die Politik vielleicht gerade eine solche Situation zu verhindern trachtet, kommt einem Herrn Kerschbaum – seines Zeichens Generalsekretär einer Organisation, die ebenso wie viele andere NGOs, recht gut von öffentlichen Förderungen und Spenden lebt und daher ständig trachtet, ihr eigentliches Aufgabengebiet zu erweitern – gar nicht in den Sinn. Als Einwanderungslobby-Organisation müsste das Rote Kreuz nämlich keineswegs auftreten, es hätte genügend andere Aufgaben. Die Behauptung, man müsste diesen Menschen, die zu uns kommen, helfen ist nichts anderes, als eine profitable Lebenslüge. Denn, natürlich ist es vollkommen unfair, das hier relativ wenige mit Unsummen unterstützt werden und in den Herkunftsländer die Massen vielleicht gar nichts bekommen. Aber es ist ja so angenehm und bequem, mit dem Geld der Anderen so zu tun, als würde man Gutes tun.

An die Konsequenzen in ein paar Jahren oder Jahrzehnten denkt man nicht, weil man sich in der kindlichen Gutmenschenmentalität die Folgen der Masseneinwanderung gar nicht vorstellen kann: Kriminalität und innere Unruhen, wie wir sie jetzt schon aus Paris und London kennen, steigende Terrorgefahr, Entsolidarisierung und vieles mehr. Aber wie sagt der gute Herr Kerschbaum: „Man erkenne keine Anzeichen für eine ernsthafte und besorgniserregende Notsituation.“

 

[Text: H. W.; Bild: wikimedia.org]