Westliche „Demokratieförderer“ heulen auf. Laut russischen Medienberichten hat die Justiz zwei weitere US-Nichtregierungsorganisationen für „unerwünscht“ erklärt. Betroffen sind demnach die Open Society Foundation und die OSI Assistance Foundation des US-Milliardärs George Soros. Der Börsenspekulant ist ein deklarierter Russlandhasser und versucht mit einem spinnenetzartigen Netzwerk von „NGOs“ einen Regimewechsel vorzubereiten. Damit verfolgt Soros, einer der einflussreichsten Globalisierer der Welt, die Einbindung Russlands in die von Weißem Haus, Pentagon und New Yorker Wall Street konzipierten „Neuen Weltordnung“.

Als Begründung der jüngsten Entscheidung nannten die russischen Behörden, die Organisationen von Soros würden die verfassungsmäßige Ordnung Russlands und die Sicherheit des Staates gefährden, wie Marina Gridnewa von der Generalstaatsanwaltschaft in Moskau sagte. Tatsächlich unterwandern US-Stiftungen wie jene von Soros die sogenannte Zivilgesellschaft, um wie in der Ukraine eine vom Ausland gesteuerte „Revolution“ herbeizuführen.

Die Maßnahmen zum Schutz der verfassungsmäßigen Ordnung in Russland werden im Ausland gerne als „Schlag gegen die Zivilgesellschaft“ bezeichnet, was eine bewusste Lüge ist, wie der bereits erfolgte Rauswurf des „National Endowments for Democracy“ (NED) zeigt. Das NED wird im wesentlich von US-Steuergeldern finanziert und gilt als „ziviler Arm“ der CIA. So gab vor einigen Jahren der NED-Mitbegründer Allen Weinstein freimütig zu, dass „vieles von dem, was wir (NED, Anm.) heute tun, vor 25 Jahren im Geheimen von der CIA gemacht wurde.“

 

 

Text: B. T.
Bild: Nicolo Caranti/wikimedia.org