Die Regierungsparteien haben wieder Vorstöße zu einer Eindämmung des Alltags-Islam gemacht. Auf Initiative der Freiheitlichen soll der oberösterreichische Landtag eine Resolution an die Bundesregierung beschließen, in der die Einführung einer Deutschpflicht in den Unterrichtspausen gefordert wird. Mit diesem vernünftigen Vorschlag soll die Integration von Einwandererkindern gefördert werden, zumal das Beherrschen der deutschen Sprache bekanntlich der Schlüssel zur Integration ist. Im Übrigen ist die deutsche Sprache auch ein Mittel, damit sich die zahlreichen, mittlerweile in Österreich lebenden Zuwanderer-Ethnien untereinander verständigen können.

Immer häufiger berichten Lehrer, dass moslemische Schüler dem Unterricht nicht folgen können, weil sie den islamischen Fastenmonat Ramadan befolgen und deswegen geschwächt oder dehydriert sind. ÖVP-Generalsekretär Nehammer ein Fastenverbot für schulpflichtige Kinder, weil das Kindeswohl über religiöse Rituale zu stellen sei. Wenn moslemische Schulkinder wegen einer fastenbedingten Ermüdung oder Kreislaufschwäche nicht mehr dem Unterricht folgen können, wird im Übrigen auch der Integration ein denkbar schlechter Dienst erwiesen.

Bezeichnend ist die Reaktion der Islamischen Glaubensgemeinschaft auf den Vorstoß, schulpflichtigen Kindern das Ramadan-Fasten zu verbieten. Sie stellt diese orientalische Sitte über die in Österreich herrschenden Sitten und Bräuche und spricht von einer „Demütigung der Muslime“. Darüber hinaus gibt es auch noch andere Bereiche, in denen der Alltags-Islam zu stoppen ist: Etwa das Schweinefleischverbot, das immer häufiger in Kindergärten und Schulen anzutreffen ist.

[Text: A.M; Bild: Wikipedia/U.S. Department of Agriculture; Lizenz: Public Domain in the United States]