Immer wieder dringen Ereignisse an die Öffentlichkeit, von denen man dann interessanter Weise in den Medien nichts liest. Schlägereien in Flüchtlingslagern, Ausschreitungen von einzelnen Asylsuchenden, Diebstahl und Gewalttaten – von all dem hört und liest man in den österreichischen Medien nichts. Überdies werden mit Vorliebe Bilder gezeigt, die Frauen und Kinder darstellen und keineswegs die tatsächlich auf der Wanderschaft befindlichen jungen Männer, die 80 bis 90 Prozent des Flüchtlingsstroms stellen. Mit Frauen und Kindern lässt sich eben eher Mitleid generieren.

Auch aus Polizeikreisen hört man auf Nachfrage nichts Negatives. Spricht man offizielle Vertreter der Exekutive darauf an, dass man von Ausschreitungen und Schlägerei, von eklatanten Gesetzesbrüchen und Verstößen gegen Recht und Ordnung im Bereich der Flüchtlingsströme gehört habe, so wird stets abgewiegelt. Hinter vorgehaltener Hand hört man allerdings von dem einen oder anderen Polizisten, dass es härteste disziplinäre Drohungen gegenüber allen gäbe, die es wagen würden, negative Berichte an die Öffentlichkeit kommen zu lassen.

So scheint es so etwas wie eine geplante Schweigespirale zu geben, um eine negative Emotionalisierung der österreichischen Öffentlichkeit im Hinblick auf die durchströmenden Asylsuchenden unbedingt zu verhindern. Gezeigt werden nur die Vertreter der sogenannten Willkommenskultur und die etablierten Politiker, die sich in Gutmenschen-Attitüde gemeinsam mit Flüchtlingen ablichten lassen.

 

A. M.

 

 

(Bild: Christoph Altrogge)