Immer mehr sogenannte Flüchtlinge verlassen Skandinavien und wollen in ihre Heimat zurück, weil sie nicht das Paradies gefunden haben, dass sie sich vorgestellt haben. Der Hohe Norden wird ja wohl kaum schlimmer sein als die Krisenstaaten im nahen Osten. Tausend Rückehrwillige waren es allein im November in Finnland. Und in Schweden wenden sich täglich 15 bis 20 Personen an die irakische Botschaft mit dem Ansuchen um Reisepapiere um heimkehren zu können. Die fantasievollen Berichte über Europa sind es, die die Menschen zum Auswandern bewogen haben und nicht die Flucht vor irgend einer Terrormiliz, sagte kein geringere als der irakische Botschafter in Stockholm. Wenn aber nun auch in Schweden die Situation für die illegalen Einwandere schlechter wird haben viele keinen Grund mehr zu bleiben. Dies ist der beste Beweis dafür, dass die meisten nicht geflohen sind sondern nur dachten in Europa ein bequemes Leben zu finden. Flüchtlingsfetischisten wollen das aber nicht wahrhaben und verschließen sich der Realität.

Auch die Tatsache, dass seit den russischen Luftschlägen in Syrien große Gebiete von den Islamisten befreit werden konnten, wirkt sich positiv für die Bevölkerung aus. Laut Angaben der UNO konnten mehrere Hunderttausend wieder in ihre angestammten Wohngebiete zurück. Umso mehr dürfte Asyl, wenn überhaupt nur auf Zeit gewährt werden, sodass die Menschen von vornherein die Reise nach Europa nicht als billige Möglichkeit der Auswanderung betrachten.

 

 

Text: H. W.
Bild: ZZ-Archiv