In der Schweizer Gemeinde Rekingen ruft der Gemeinderat seine Bewohner offen dazu auf keinen Wohnraum an anerkannte Asylanten zu vermieten. Im Aargau trägt der Kanton die Sozialhilfe für die ersten fünf Jahre, danach muss die betreffende Gemeinde in der der Empfänger wohnt für die Finanzierung aufkommen. Dieser Umstand könnte die Gemeinde in den Ruin treiben und deshalb spricht man das auch ganz offen aus und warnt vor einer „existenzielle Bedrohung“.

In einer gemeindeeigenen Publikation werden die 950 Gemeindebürger aufgerufen keine Flüchtlinge in ihren Häusern zu beherberge. Rekingen ist jedoch nicht die erste Gemeinde die sich diesen mutigen Schritt traut, denn schon 2014 hat die ähnlich klingende Gemeinde Riniken, ebenfalls im Argau, den gleichen Aufruf an ihre Bürger gerichtet. Was damals natürlich sofort linke Spinner auf den Plan gerufen hat, die von Verfassungsbruch und ähnlichem gefaselt haben. Da ja schließlich jeder das Recht haben müsse sich dort niederzulassen wo er wolle. Wie notwendig derartige Notwehrmaßnahmen der Gemeinden sind, zeigt ein Blick auf die blanken Zahlen. Mehr als 80 % aller anerkannten Asylanten in der Schweiz leben von der Sozialhilfe, also auf Kosten der einheimischen Bevölkerung. Warum diese aber nicht das Recht haben soll wenigstens durch gutes Zureden zu verhindern, dass sie ungefragt für völlig Fremde, die oft ganz gezielt nur gekommen sind um das Sozialsystem auszunutzen, zu bezahlen, verstehen nur wirre Gutmenschengehirne. Deshalb war auch die Art und Weise wie man sich in Oberwil-Lieli zur Wehr setzte besonders mutig. Dort ließ man ein Haus abreißen, das als Unterkunft für Asylanten gedacht war um zu verhindern, dass überhaupt Asyleinwanderer in die Gemeinde kommen.

 

[Text: H. W.; Bild: Olive Beaupre Miller The Treasure Chest of My Bookhouse,Chicago 1920]